Fragen, die eh kommen.
Klartext, ohne Kleingedrucktes — Ablauf, Bilder und alles, was ihr vor einer Anfrage wissen wollt.
Vermutlich hat jeder Fotograf seine eigene Herangehensweise. Hier findet ihr meine — und die Antworten auf die Fragen, die fast immer kommen. Was fehlt, fragt ihr einfach.
Bevor ihr bucht
Was kostet eine Begleitung?
Unter der Woche starte ich bei 740 €. Am Wochenende liegt eine Begleitung meist zwischen 2.200 und 3.600 €. Beides ist beliebig erweiterbar — genaue Zahlen gibt’s nach eurer Anfrage. Alle Preise sind Endpreise, inklusive Umsatzsteuer.
Ist das nicht ganz schön viel Geld?
Ja, das ist super viel Geld. Aber schon eine kleine Standesamt-Begleitung blockt einen halben Tag — an dem ich sonst nichts anderes annehme. Mehr als 20–25 Hochzeiten im Jahr nehme ich nicht an — ich halte mir die Termine bewusst frei und komme mit frischem Kopf zu eurer Hochzeit und nicht mit 45h aus der letzten Arbeitswoche im Gepäck.
Wie viele Stunden brauchen wir?
Am Wochenende beginnt meine Begleitung bei sechs Stunden. Damit ist der Kern erzählt: Trauung, Glückwünsche, eure Paarbilder und der Anfang der Feier. Acht Stunden sind für viele Tage der entspannte Mittelweg — dazu kommt dann entweder das Fertigmachen am Morgen oder die Party am Abend. Bei zehn Stunden sind sehr wahrscheinlich beide dabei. Und bei zwölf ist alles drin; länger muss ich selten bleiben. Stunden sind aber nur, wie ich rechne — nicht, was ihr bekommt. Die eigentliche Frage ist, wie viel von eurem Tag erzählt werden soll. Wie das für euch genau aussieht, seht ihr nach einer kurzen Mail: schreibt mir euer Datum und wie ihr euch den Ablauf vorstellt, dann bekommt ihr eine Tageslinie, die für jede Länge zeigt, welcher Teil eures Tages dabei ist — mit allen Zahlen und meiner Einschätzung, was für euren Tag passt.
Wie lange machst du das schon?
Seit über 15 Jahren — inzwischen etwa 20 bis 25 Hochzeiten im Jahr, über 250 sind es insgesamt geworden. Ganz schön lang.
Stumpft man da nicht ab und fotografiert irgendwann alles gleich?
Im Gegenteil. Der Ablauf ähnelt sich schon — Ringe, Rede, Tanz. Die Leute nicht. Jede Strecke soll ihren eigenen Ton bekommen, und ich stecke jedes Mal alles rein, was ich an Ideen habe. Vielleicht ist genau das der Reiz: aus etwas, das äußerlich oft gleich aussieht, jedes Mal ein Bild zu holen, das es vorher so nicht gab — und im besten Fall ein bisschen eigenartig ist.
Für wen bist du der richtige Fotograf?
Wenn ihr lieber mitten im Moment seid als im Vordergrund zu stehen; wenn ihr jemanden sucht, der kommt, fotografiert und euch feiern lässt, statt tausend Fragen zu stellen. Ihr bekommt keinen, der sich beim Arbeiten verstellt — sondern eure Geschichte in ehrlichen Bildern.
Fotografierst du Hochzeiten aller Paare?
Ja, ausnahmslos. Ob zwei Bräute, zwei Bräutigame oder Braut und Bräutigam — mich interessiert, wie ihr euch anschaut, nicht wer vor der Kamera steht. Bei mir seid ihr richtig, so wie ihr seid.
Wie reserviert ihr euren Termin?
Euer Termin ist reserviert, sobald der Vertrag unterschrieben ist — eine Anzahlung ist nicht notwendig.
Wie läuft das mit der Bezahlung?
Ihr bekommt zuerst eure Bilder, die Rechnung kommt danach als PDF. Das heißt: Bis eure Reportage bei euch ist, habt ihr nichts bezahlt.
Kommen Reise- oder Übernachtungskosten dazu?
Im Umkreis von 100 km ist alles inklusive. Darüber hinaus oder bei mehrtägigen Hochzeiten klären wir das kurz nach Absprache.
Arbeitest du nur innerhalb Deutschlands?
Ich reise überall dorthin, wo ihr mich braucht — Deutschland, Europa oder ein anderer Platz auf der Welt. Eine Destination-Reportage seht ihr hier →
Was passiert, wenn du krank wirst oder ausfällst?
Ich bin in einem Fotografen-Netzwerk. Sollte ich im Notfall wirklich ausfallen, suche ich nach passenden Kolleg:innen, die einspringen können, und bringe euch mit ihnen zusammen.
Kommst du allein oder mit zweitem Fotografen?
Meist bin ich allein unterwegs — und das reicht in aller Regel völlig. Ein zweiter Fotograf ist machbar, aber selten nötig. Sinnvoll wird’s zum Beispiel, wenn ihr an zwei Orten gleichzeitig feiert. Dann organisiere ich das gern — gegen Aufpreis.
Was heißt „authentisch“ und „ungestellt“ bei dir konkret?
Dokumentarisch: Ich begleite euren Tag so, wie er wirklich passiert — ohne Posen, ohne Regie, ohne zweite Runde. Authentisch heißt bei mir nicht Reportage-Optik als Verkaufswort, sondern dass ich nichts arrangiere, was nicht ohnehin passiert wäre. Ob das stimmt, müsst ihr mir nicht glauben: In den Reportagen zeige ich ganze Hochzeiten am Stück, nicht nur die zehn besten Bilder.
Bekommen wir trotzdem Paarbilder, wenn alles ungestellt ist?
Ja — das Paarshooting gehört fest in jede Reportage. Es fühlt sich nur anders an, als ihr vielleicht denkt: Bis dahin bin ich meist schon ein paar Stunden dabei, ihr habt mich längst vergessen, und ich brauche kaum noch etwas von euch. Ein paar Impulse zu Licht und Hintergrund, der Rest seid ihr. Wie das aussieht, seht ihr auf der Seite Hochzeitsportraits.
Machst du auch Video?
Nein, Filme mache ich nicht — wenn ihr einen richtigen Hochzeitsfilm wollt, empfehle ich euch gern jemanden. Bewegung gibt es bei mir trotzdem, wenn ihr sie dazubucht: kleine Schleifen von ein paar Sekunden, lautlos, immer wieder von vorn. Die Drehung im Kleid, die Tanzfläche kurz vor Mitternacht. Sagt vorher Bescheid, dann achte ich am Tag besonders darauf. Wie das aussieht, seht ihr hier →
Wir buchen auch ein Filmteam. Klappt das?
Kein Problem. Vor Ort koordiniere ich mich mit dem Filmteam, wir stehen uns nicht im Weg. Was uns beiden hilft: vorher zu wissen, wer Priorität hat, falls wir doch mal denselben Shot wollen. Ihr seid die Chefs.
Fotografierst du nur Hochzeiten?
Nein. Hier zeige ich nur Hochzeiten, aber ich fotografiere auch Firmenfeiern, Konferenzen und Kulturveranstaltungen, vor allem in Mannheim und Heidelberg, dazu Porträts für Unternehmen. Das läuft unter eigenem Namen: weindel.co.
An eurem Hochzeitstag
Wie viel Zeit sollten wir fürs Paarshooting einplanen?
Mehr als 20 Minuten sind nicht nötig — es geht darum, dass ihr Zeit mit Freunden und Familie verbringt. Für ein paar zusätzliche Portraits im Sonnenuntergang oder unterm Sternenhimmel reichen später jeweils 5 Minuten.
Was ist, wenn das Wetter nicht mitspielt?
Ich arbeite bei 40 °C genauso wie bei Regen, drinnen wie draußen, bei Tag und bei Nacht. Es geht um euch, nicht um die Sonne — großartige Bilder bekommt ihr bei jedem Wetter. Und ohnehin geht’s eher darum zu feiern oder?
Merkt man dich überhaupt?
Ich arbeite mit einem lautlosen Kamerasystem und bewege mich leise und zurückhaltend durch die Reihen. Man merkt mir selten an, dass ich gerade arbeite — und genau das ist der Punkt.
Was ist, wenn der Zeitplan kippt und es später wird?
Das entscheidet ihr vorher selbst. Nach der Buchung bekommt ihr ein Dashboard, dort gibt es eine Option dafür (Overtime). Wenn ihr das möchtet, bleibe ich ohne Rückfrage bis zum letzten Programmpunkt und fotografiere die Zusatzstunden, abgerechnet nach tatsächlichem Aufwand. Wählt ihr das nicht aktiv, melde ich mich am Ende der Buchungszeit und ihr entscheidet spontan. Ändern könnt ihr das bis zum Hochzeitstag; danach steht es fest.
Nach der Hochzeit
Wie viele Fotos erhalten wir?
Rund 50 bearbeitete Bilder pro Stunde vor Ort. Bei einem ganzen Hochzeitstag sind das 400 bis 600, bei einer kurzen Begleitung am Standesamt mindestens 100. Alles in voller Auflösung — kuratiert, nicht komplett: wer will schon 2.000 Fotos anschauen? Auswahl, Zusammenstellung und Präsentation übernehme ich für euch.
Bearbeitest du jedes Bild individuell?
Ja. Jedes übergebene Bild ist in Farbe, Kontrast und Schärfe so bearbeitet, ausgerichtet und optimiert, wie ich es möchte — ohne Wasserzeichen, in maximaler Auflösung.
Wann bekommen wir die Bilder?
In der Regel 2 bis 4 Wochen. Stellt es euch wie beim Wein vor: neu schon gut, mit etwas Ruhe noch besser.
Veröffentlichst du unsere Bilder?
Ich nehme mir vor, über jede Hochzeit etwas auf Website oder Instagram zu zeigen — das klappt aber fast nie. Wenn ihr das nicht möchtet, besprechen wir das vorher. Eure Hochzeit, eure Bilder.
Dürfen wir die Bilder selbst posten?
Ja, klar. Es sind eure Bilder: Instagram, Familienchat, Ausdruck fürs Wohnzimmer — ihr müsst mich dafür nicht fragen. Über eine Verlinkung freue ich mich, Pflicht ist sie nicht. Nur wenn Location, Floristin oder DJ die Bilder nutzen möchten, schickt sie bitte kurz zu mir.
Machst du Alben?
Jein, Magazine. Ein Hochzeitsbuch ist groß, schwer und ein bisschen theatralisch; man fasst es vorsichtig an und stellt es danach ins Regal. So arbeite ich nicht. Meine Bilder sind nah dran und ungestellt, und dazu passt etwas, das ihr zu zweit auf dem Sofa durchblättert und danach eurer Oma in die Hand drückt. Das Magazin gibt es gegen Aufpreis, und zwar in Ruhe nach der Hochzeit: Erst wenn ihr eure Bilder habt, sucht ihr die schönsten aus. Wenn ihr euch Prints wünscht, sagt einfach Bescheid.
Gibt es auch eine Slideshow?
Ja — ab vier Stunden Begleitung gehört eine Highlight-Slideshow dazu: eine kurze Auswahl aus euren Bildern.
Bekommen wir die Rohdaten (RAWs)?
RAWs gebe ich nur nach Absprache und gegen Aufpreis heraus — Die Bearbeitung gehört zwar fest zu meiner Bildsprache, aber wenn man die zur Archivierung möchte why not.
Rund um die Buchung
Wie läuft die Organisation nach der Buchung?
Sobald ihr gebucht habt, bekommt ihr Zugang zu eurem eigenen Dashboard. Dort sammelt sich alles an einem Ort — Ablauf, Wünsche, Details — und ihr tragt ein, was ihr mit mir teilen möchtet, wann ihr Zeit habt. Kein E-Mail-Hinterherjagen, kein Zettelchaos: Wir bleiben ganz nebenbei synchron: ihr seht jederzeit, was ich schon weiß, und behaltet die Kontrolle über Details wie die Overtime-Option.
Ihr habt noch mehr Fragen?
Dann schreibt mir — ich beantworte gern alles, was hier nicht steht.
Schreibt mir