So arbeite ich
Wie ich arbeite
Jeder Fotograf hat seine eigene Art. Hier ist meine: dokumentarisch, unaufdringlich und ohne Versprechen, die ich nicht halten kann.
Ich fotografiere nicht, um zu zeigen, wie Dinge aussehen — sondern wie sie sich anfühlen.
Fotografie kann genau das: nicht nur festhalten, wie ein Moment aussah, sondern das Gefühl darin.
Mir geht es nicht um „Wow, sieht das schön aus", sondern um „Oh krass — das berührt mich immer noch". Dafür braucht es keinen Hochglanz: Gefühl vor Politur.
Alle schreiben „authentisch" und „ungestellt". Die wenigsten zeigen es.
Ich zeig's euch lieber, als es zu behaupten — hier eine ganze Strecke, in Bewegung.
Gefühl über Technik
Gelungen, wenn's euch das Gefühl zurückgibt — nicht, wenn's technisch perfekt ist. Ein leicht unscharfes Bild mit echtem Moment schlägt jedes gestellte Portrait.
Kein Inszenieren
Ich warte, bis der Moment von selbst passiert — und bin da, wenn er kommt. Keine Posen, kein „schaut nochmal rüber", keine zweite Runde.
Ruhige Beobachtung
Keine Effekte um des Effekts willen. Ehrlich hinschauen, nicht dirigieren — auch wenn ich dabei mal einen Moment verpasse.
warm, aber ehrlich — Der Bildlook.
Farblich halte ich mich zurück. Ich verbiege eure Bilder nicht in einen knalligen Look, aber ganz nüchtern sind sie auch nicht: warme, präsente Farben, ein Himmel, der nicht ausbrennt, und ein feines Filmkorn, das dem Ganzen Ruhe gibt. Kein Effekt, der sich in den Vordergrund drängt — eher das Gefühl von echtem Film.
Dabei benutze ich überall dasselbe Rezept. Dass eine Hochzeit in Südafrika anders aussieht als eine in der Pfalz, liegt nicht am Preset, sondern daran, dass die Umgebung mit ins Bild fließt. Und ein grauer Tag bleibt bei mir grau: Der Look folgt dem echten Moment, nicht andersherum.
Ein Bildlook ist übrigens kein Stil. Der Stil kommt aus Haltung — der Look unterstreicht ihn nur.
alle lieben GIFs — Manche Momente sind mit etwas Bewegung noch besser.
Es gibt Augenblicke, die ein einzelnes Foto nicht fasst: die Drehung im Kleid, die Tanzfläche kurz vor Mitternacht, der Schnaps mit dem Trauzeugen. Dafür mache ich aus der Serie, die sowieso entsteht, kleine Schleifen — ein paar Sekunden, lautlos, immer wieder von vorn.
Das ist keine Zutat, die ich mir für den Verkauf ausgedacht habe, sondern die konsequente Fortsetzung von allem anderen hier: Wenn mich das Gefühl eines Moments interessiert und nicht seine Optik, dann gehört Bewegung eben dazu.
Machbar ist das bei jeder Reportage, dazubuchen müsst ihr es aber vorher. Sagt einfach Bescheid, dann achte ich am Tag besonders darauf.
das Prinzip — Ihr feiert. Ich bleibe im Hintergrund.
Ihr sollt eure Hochzeit so feiern, wie ihr wollt — nicht für die Fotos, nicht für die Gäste und schon gar nicht für mich. Ich arbeite mit einem lautlosen Kamerasystem und laufe damit fast unerkannt durch die Reihen. Oft sieht es gar nicht so aus, als würde ich überhaupt etwas tun. Vielleicht liegt genau darin der Trick.
Deshalb verspreche ich euch keine 250 Party-Fotos und kein Portrait unter blauem Himmel auf einem Berg. Ich verspreche euch etwas anderes: eure Geschichte in ehrlichen, ausdrucksvollen Bildern, die euch in ein paar Jahren nicht nur zeigen, wie der Tag war — sondern euch direkt wieder dorthin zurückbringen.
Ob zehn Stunden Reportage oder drei Stunden Standesamt — der Anspruch bleibt derselbe. Schreibt mir, was ihr vorhabt, oder fragt einfach, was ihr wissen wollt: Ich sage euch, was dazu passt.
nah dran
Alles steht auf Vertrauen.
Ihr lasst mich an eurem Hochzeitstag ganz nah an euch heran. Also zeige ich möglichst viel von mir und verstelle mich nicht — ich verkaufe euch nichts, hinter dem ich selbst nicht stehe.
Das heißt manchmal auch: Ich gebe ein Bild ab, das anders ist, als man es erwarten würde. Wenn der Moment stimmt und das Gefühl überspringt, darf es auch mal unscharf oder verwackelt sein. Passiert selten — aber wenn, dann aus gutem Grund.
Und wer da überhaupt kommt: Seit über 15 Jahren mache ich das, 250+ Hochzeiten sind es geworden. Was andere sagen, könnt ihr im Google-Profil nachlesen. Oder hier ein paar Dinge, die ich selbst über mich schreibe.
keine Sorge, das passiert nicht — Und wenn wir total steif vor der Kamera sind?
Wenn wir zu den Paarbildern kommen, bin ich schon ein paar Stunden dabei. Ihr habt euch an mich gewöhnt, und ehrlich gesagt brauche ich dann fast nichts mehr von euch. Es soll sich anfühlen wie ein Spaziergang, nicht wie Bewerbungsfotos. Ich leite hier und da ein bisschen, achte auf Licht und Hintergrund, aber vor allem dürft ihr einfach ihr sein.
Ungestellt heißt also nicht, dass es keine Paarbilder gibt — und schon gar nicht, dass ich keine Lust darauf hätte. Spiegelungen, Silhouetten, Doppelbelichtungen: Solche Bilder machen mir großen Spaß. Nur hängen sie an Ort, Zeit und Licht, deshalb verspreche ich sie nicht. Ein gutes Bild gibt es immer. Vielleicht keins mit Sonnenuntergang und epischer Kulisse, aber das braucht es auch nicht: Der Ort und eure Leute erzählen eure Geschichte mehr als ein Porträt, das sowieso ganz anders entsteht, als ihr es auf Pinterest gesehen habt.
In den Strecken fügen sich solche Bilder ein, statt sich vorne breitzumachen — wie am Tag selbst. Gesammelt findet ihr sie bei den kreativen Hochzeitsportraits.
der Umfang — Was in einer Reportage steckt.
- Vorgespräch zum Kennenlernen
- Die Reportage eures Tages — ehrlich, von vorne bis hinten
- Paarshooting, wann immer es am besten in euren Ablauf passt
- 400–600 Bilder bei einem ganzen Hochzeitstag, eine kuratierte Auswahl in voller Auflösung, ohne Wasserzeichen
- Passwortgeschützte Online-Galerie für euch und eure Gäste
- Highlight-Slideshow ab 4 Stunden
Ich richte mich nach eurem Tagesplan — nicht andersherum. Sobald ihr mich bucht, müsst ihr euch um die Fotos keine Gedanken mehr machen.
Die praktischen Fragen habe ich gesammelt beantwortet: was es kostet, wie viele Stunden ihr braucht, ob ich allein komme, was passiert, wenn ich ausfalle. Steht alles in der FAQ.
passt das? — Für wen das genau richtig ist.
Ihr seid lieber mitten im Moment, als die ganze Zeit im Vordergrund zu stehen. Ihr sucht jemanden, der kommt, fotografiert und euch feiern lässt — der nicht alle zwanzig Minuten den Ablauf anhält, damit ein Bild besser wird.
Wenn ihr euch dagegen jemanden wünscht, der den Tag mitführt, Bilder inszeniert und dabei sehr präsent ist: Dann bin ich nicht der Richtige — und ich sage euch das lieber jetzt als im Vorgespräch.
Könnt ihr das Erste unterschreiben? Gut. Dann könnt ihr euch den Rest hier sparen und mir einfach schreiben — Pflicht sind dort nur Name und E-Mail, alles andere ist freiwillig. Wie es danach weitergeht, steht ohnehin gleich darunter.
So läuft’s
Von der ersten Mail bis zur fertigen Hochzeitsreportage — ohne Verkaufsgespräch, ohne Kleingedrucktes.
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01
Ihr schreibt mir
Datum, Ort, ein paar Zeilen zu euch, mehr braucht der Anfang nicht. Wichtig sind eigentlich nur Datum und Ort; ein Bild von euch ist schön, aber kein Muss. Ich prüfe, ob ich an dem Tag frei bin, und schicke euch dann alle Infos plus eine Preisliste, mit dem Vorschlag, kurz zu telefonieren, falls die Range für euch passt.
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02
Wir lernen uns kennen
Meist telefonieren wir, ab und zu per Video. In 20 bis 30 Minuten klären wir eure Fragen, gehen euren Tag durch und ich erkläre, wie ich arbeite; vor allem aber merken wir, ob die Chemie stimmt. Ihr habt mich einen ganzen Tag lang um euch, das sollte sich von Anfang an richtig anfühlen. Passt es nicht, sage ich das ehrlich und kenne meist jemanden, der besser zu euch passt.
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03
Wir machen das fest
Passt es für beide Seiten, reserviere ich euren Termin — ganz ohne Anzahlung. Danach müsst ihr erst mal nichts tun, bis zur Hochzeit sind es ja meist noch Monate. Über euer Dashboard bleiben wir synchron: Ihr tragt ein, was ihr teilen möchtet, ich bin jederzeit erreichbar, brauche aber keinen festen Input. Kurz vor dem Tag gehen wir dann in Ruhe alles zusammen durch.
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04
Der Tag selbst
Ich baue mich um euren Tag herum, nicht ihr euch um die Fotos. Meist bin ich früh da, sage kurz Hallo und verschwinde dann im Hintergrund. Ihr feiert, ich bin da, wenn’s passiert, und halte auch die leisen Momente fest. Zwischendurch nehmen wir uns kurz Zeit für Portraits von euch beiden; fünfzehn bis zwanzig Minuten reichen dafür. Wird der Abend länger, entscheidet ihr über die Overtime-Option im Dashboard, ob ich einfach weitermache.
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05
Eure Fotos
Schon ein paar Tage nach der Hochzeit kommt ein erster Sneak Peek zum Weiterschicken. Die komplette Reportage folgt meist nach zwei bis vier Wochen; das genaue Auslieferungsdatum sage ich euch kurz nach der Hochzeit, es steht dann auch im Dashboard. Wenn ihr mögt, wird daraus später ein gedrucktes Magazin, sobald ihr eure Lieblingsbilder ausgesucht habt.
Klingt nach euch?
Dann erzählt mir von eurem Tag — oder fragt einfach das, was ihr noch wissen wollt. Für den Anfang reicht, wann und wo ihr heiratet.
Pflicht sind nur Name und E-Mail. Meist antworte ich noch am selben Tag.
Schreibt mir